Die Millenniumsentwicklungsziele
Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut; weitere zwei Milliarden Menschen leben in Armut. Dies hat viele Ursachen: fehlender Zugang zu Ressourcen, mangelnde wirtschaftliche Entwicklungschancen, schlechte Regierungsführung und Korruption, Kriege und Naturkatastrophen.
Vor dem Hintergrund anhaltender Armut in der Welt haben sich im Jahr 2000 die auf dem UN-Millenniumsgipfel zusammengekommen 189 Staats- und Regierungschefs verpflichtet, alles zu tun, um den Anteil der in absoluter Armut lebenden Menschen bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Aus der beim UN-Gipfel verabschiedeten Millenniumserklärung wurden acht „Millenniumsentwicklungsziele“ (Millennium Development Goals, MDG) abgeleitet, die klar definieren, welche Fortschritte die internationale Gemeinschaft bis zum Jahr 2015 erreichen will:
- Ziel 1: Beseitigung der extremen Armut und des Hungers
- Ziel 2: Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung
- Ziel 3: Förderung der Gleichheit der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen
- Ziel 4: Senkung der Kindersterblichkeit
- Ziel 5: Verbesserung der Gesundheit von Müttern
- Ziel 6: Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten
- Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
- Ziel 8: Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft
Neben diesen acht Hauptzielen wurden 21 Unterziele und 60 Indikatoren festgelegt, um die Umsetzung der MDG zu messen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.un.org/millenniumgoals
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