###USER_pers_anrede###, Auch mehr als einen Monat nach dem Weltklimagipfel in Kopenhagen sitzt bei Vielen die Enttäuschung über dessen völlig unzureichende Ergebnisse noch tief. Die erste Ausgabe unseres Newsletters "2015 aktuell" im Jahr 2010 berichtet über Reaktionen auf den fehlgeschlagen Versuch, global verbindliche Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in den Entwicklungsländern zu vereinbaren. Industrie- und Schwellenländer, auch die Bundesrepublik, stehen nun in der Verantwortung, die Blockaden von Kopenhagen zu überwinden, die Zivilgesellschaft steht in der Verantwortung, den politischen Druck nicht nachzulassen, um in absehbarer Zeit doch noch verbindliche Vereinbarungen zur Verhinderung des weiteren Klimawandel und zur Sicherung von Klima- und Entwicklungsfinanzierung zu erreichen. Der soeben vorgelegte Haushaltsentwurf des BMZ jedenfalls, bietet der Entwicklungsfinanzierung wenig neuen Spielraum; mit einer Steigerung von nur 1,2 Prozent bleibt er weit hinter allen Zusagen und entwicklungspolitischen Notwendigkeiten zurück.
Ihr Redaktionsteam VENRO-Projekt "Perspektive 2015"
|  | Unsere Themen
- Wie weiter nach Kopenhagen?
- Klimawandel gefährdet Welternährung
- BMZ-Etat wächst nur geringfügig
- Mehr Menschenrechte in die Entwicklungspolitik!
- Global Monitoring Report 2010 zur Umsetzung von Bildungszielen
- Kinder- und Müttersterblichkeit reduzierbar
- LDC-Konferenz in Dhaka
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